Ich liebe Preise!

Einmal habe ich den ersten Preis im Luftballon-Weitfliege-Wettbewerb gewonnen. Auf einem Fest in der Gartensparte durften wir Kinder Luftballons steigen lassen, an denen eine Karte hing. Der Finder sollte die Karte mit dem Vermerk, wo er den Ballon gefunden hatte, zurückschicken. Leider ließ ich meinen Ballon direkt unter einem Baum los und er verfing sich im Geäst. Ich weinte bitterlich, denn ich wünschte mir doch so sehr den Hauptpreis, einen wunderschönen Farbmalkasten. Als das Fest vorbei und alle Leute nach Hause gegangen waren, kletterte mein Opa für mich auf den Baum und befreite meinen Ballon. Dann liefen wir gemeinsam über die Wiesen und ließen ihn in den Himmel steigen. Viele Wochen und sehr viele Kilometer später fand ihn ein Bauer und schickte meine Karte zurück. Mein Opa und ich wurden zur feierlichen Preisverleihung in die Gartensparte eingeladen. Bei der Übergabe des Malkastens hatte ich knallrote Ohren und alle lächelten, weil sie die für ein Anzeichen von Freude hielten. Aber in Wirklichkeit schämte ich mich dafür, dass ich erst geheult und dann auch noch geschummelt hatte. Ich habe den Malkasten nicht ein einziges Mal benutzt. Wahrscheinlich kann ich deshalb bis heute nicht malen. Zum Glück sieht’s mit dem Schreiben besser aus.

2018

auf der Shortlist des Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreises
mit »Mama Mutsch und mein Geheimnis«, Kinderbuch

2017

auf der Shortlist des LoveleyBook Leserpreises mit
»Geht ab wie Schmitz’ Katze«, Kinderbuch

2016

ausgezeichnet mit dem Walter Gohse Preis
für »Dein Freund Ronny«, Satire 

2016

ausgezeichnet mit dem SpaceNet Award
für „Herzlich Willkommen in Deutschland«, Erzählung

2016

nominiert für den Richtungsding Literaturpreis
mit „So fahren die Damen«, Kurzgeschichte

2015

ausgezeichnet mit dem Kinder- und Jugendliteraturpreis »Eberhard« 
für »Eine gute Laune der Natur«, Kurzgeschichte

2015

ausgezeichnet mit dem Putlitzer Preis 
für „Komplettwäsche Zweiter Frühling«, Schwank

2015

nominiert für den KaroKrimi Preis
mit „Hamburg, mein Lametta«, Kurzkrimi

2015

ausgezeichnet mit dem „Goldenen Kleeblatt gegen Gewalt«
für »Heute will ich lieber doch nicht sterben«, Kurzgeschichte

2014

ausgezeichnet mit dem Literaturförderpreis Ruhr
für »Und samstags wird gebadet«, Erzählung

2014

nominiert für den Richtungsding Literaturpreis
mit »Der Mond wird bewohnt«, Erzählung

2014

nominiert für den Harder Literaturpreis
mit »Der Wolf ist tot«, Erzählung

2014

ausgezeichnet mit dem Meerbuscher Literaturpreis
für »Acht Minuten wunderbar«, Kurzgeschichte

2013

ausgezeichnet mit dem Literaturförderpreises der Gruppe Wort
für »Oma Käte«, Erzählung

2012

nominiert für den NRW Dramatikerinnen Preis 
mit »Kommt in den Garten«, Theaterstück